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REHACARE 2026: Neue Impulse für mobile Physiotherapie und häusliche Rehabilitation

REHACARE 2026 ist am 23. September 2026 in Düsseldorf gestartet. Im Zentrum der Fachausstellung stehen nach Angaben der Messe Düsseldorf neue therapeutische Hilfsmittel, Trainingssysteme sowie…

REHACARE 2026: Neue Impulse für mobile Physiotherapie und häusliche Rehabilitation

REHACARE 2026 ist am 23. September 2026 in Düsseldorf gestartet. Im Zentrum der Fachausstellung stehen nach Angaben der Messe Düsseldorf neue therapeutische Hilfsmittel, Trainingssysteme sowie modulare Lösungen zur Förderung von Mobilität und Selbstständigkeit im häuslichen Umfeld. Für Praxisleitungen mobiler Physiotherapie in München liefert die Messe damit den aktuellen Marktüberblick über genau jene Produktkategorien, die im Hausbesuch und in der ambulanten Reha-Versorgung regelmäßig zum Einsatz kommen.

Messe-Schwerpunkte mit Praxisbezug

Drei Produktlinien benennt der Veranstalter: therapeutische Hilfsmittel, Trainingssysteme und modulare Lösungen für das häusliche Umfeld. Alle drei bedienen das Versorgungssegment, in dem mobile Physiotherapie und Hausbesuche ihre Leistung erbringen – also genau dort, wo Patientinnen und Patienten die Praxisräume nicht selbst aufsuchen können. Für die Praxisleitung zählt am Messestand nicht der Neuheitswert, sondern die Antwort auf eine einzige Frage: Lässt sich das Produkt im Regelfall sauber verordnen und im Heilmittelkatalog abbilden. Wer diese Frage nicht zuerst stellt, baut sich später einen Gerätepark auf, der wirtschaftlich unter dem Strich keinen Vorteil bringt.

Verordnung und Wirtschaftlichkeit im Hausbesuch

Modulare Komponenten verändern die Rechnung im Hausbesuch: tragbare Trainingssysteme lassen sich patientenbezogen einsetzen, Hilfsmittel können Bestandteil der Versorgung werden. Pro Produkt steht für die Praxisleitung dieselbe Prüfung an: Ist das Hilfsmittel im Hilfsmittelverzeichnis geführt? Greift die Heilmittelverordnung im Regelfall? Welche GOP ist die richtige Positionsnummer? Genau an dieser Stelle setzt die Wirtschaftlichkeitsprüfung an – eine lückenhafte Dokumentation wird hier schnell zur Kürzung, eine vollständige Begründung sichert die Anerkennung. Mobile Versorgung steht unter dem Druck, Behandlungswirkung ohne die Geräteausstattung einer festen Praxis zu erzeugen. Jedes neue Modul ist deshalb erst dann ein Gewinn, wenn es die Abrechnung sauber stützt. Eine Hausbesuchspraxis trifft ihre Produktentscheidung zudem unter zwei harten Bedingungen: Transportfähigkeit und Refinanzierbarkeit. Was sich nicht im Auto oder im Hausbesuchs-Koffer unterbringen lässt, scheidet aus. Was sich nicht verordnen lässt, lässt sich nicht gegen die Krankenkasse abrechnen.

To-do für die Praxisleitung

  • Produktneuheiten der REHACARE 2026 nach Eignung für Hausbesuche bei eingeschränkter Mobilität filtern.
  • Pro Produkt Hilfsmittelverzeichnis-Eintrag, Verordnungsfähigkeit im Regelfall und passende GOP im Heilmittelkatalog prüfen.
  • Hausbesuchs-Koffer und Praxis-Setup auf neue Komponenten abstimmen, Team vor erster Verordnung schulen.
  • Investitionskosten gegen die möglichen Abrechnungspositionen rechnen, um die Wirtschaftlichkeit vorab zu bewerten.